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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 22.12.1995, Az.: 1 BvR 176/94

Rückübertragung; DDR; Grundstück; Einstweilige Anordnung; Vermögensfragen

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
22.12.1995
Aktenzeichen
1 BvR 176/94
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1995, 13295
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Berlin - 16.06.1992 - AZ: 9 A 48.92
BVerwG - 05.03.1993 - AZ: BVerwG 7 B 179.92
BVerwG - 12.11.1993 - AZ: BVerwG 7 C 7/93

Fundstellen

  • VIZ 1996, 333
  • WM 1996, 351-352 (Volltext mit red. LS)
  • ZMR 1996, 155

Amtlicher Leitsatz

Mit der Berufung auf die Verfassungswidrigkeit des § 4 II VermG (Rückübertragung nach dem 18.10.1989 in der DDR erworbener Grundstücke) kann die Restitution auf den früheren Eigentümer durch das Amt zur Regelung offener Vermögensfragen durch eine einstweilige Anordnung nicht außer Vollzug gesetzt werden, da das die Interessen des Antragstellers überwiegende öffentliche Interesse an der Klärung der Eigentumsverhältnisse überwiegt und diese Klärung verzögert würde.