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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 28.09.1995, Az.: BVerwG 5 C 21/93

Verwaltungsverfahren; Verhältnisse; Eingliederungshilfe; Änderung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
28.09.1995
Aktenzeichen
BVerwG 5 C 21/93
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1995, 13827
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Oldenburg (Oldenburg) 24.04.1991 - 3 A 2209/90
OVG Niedersachsen - 08.07.1992 - AZ: 4 L 2044/91
BVerwG - 21.07.1993 - AZ: BVerwG 5 B 162.92

Fundstellen

  • DVBl 1996, 857-858 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1996, 840-841 (amtl. Leitsatz)
  • FamRZ 1996, 545 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ-RR 1996, 446-447 (Volltext mit amtl. LS)
  • SGb 1996, 602 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. Eine wesentliche Änderung der Verhältnisse i. S. des § 48 I SGB X ist nicht eingetreten, wenn Eingliederungshilfe trotz Wegfalls der Behinderung geboten ist, um die Wirksamkeit der zuvor gewährten Hilfe zu sichern.

2. Wird Eingliederungshilfe mit Bescheid nicht zeitabschnittsweise, sondern für eine gewisse Zeit in die Zukunft und damit auch eine gewisse Dauer gewährt, sind Änderungen der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse in dieser Zeit nach § 48 SGB X zu beurteilen.