Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 10.06.1975, Az.: BVerwG 3 C 10/73
Wertfortschreibung; Schadenshöchstbetrag; Kriegsbedingte Gründe; Vertreibungsschäden; Reparationsschäden
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 10.06.1975
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 C 10/73
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1975, 11046
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Hamburg 12.12.1972 - VIII L 29/72
- nachfolgend
- BVerwG - 10.06.1975 - AZ: BVerwG III C 10.73
Rechtsgrundlagen
- § 19 Abs. 1 RepG
- § 19 Abs. 4 RepG
- § 12 Abs. 1 FeststG
- § 12 Abs. 2 FeststG
- § 43 Abs. 1 FeststG
- § 2 Abs. 1 FeststGDV 8
- § 6 Abs. 2 Nr. 3 FeststGDV 8
Fundstelle
- BVerwGE 48, 288
Amtlicher Leitsatz
Ist - wenn auch aus kriegsbedingten Gründen - die Fortschreibung des zuletzt festgestellten und bekannten Einheitswertes unterblieben, so darf im Rahmen der Schadensberechnung bei Vertreibungsschäden oder bei Reparationsschäden anstelle des bekannten Einheitswertes weder ein Ersatzeinheitswert auf den letzten Feststellungszeitpunkt vor der Schädigung gebildet noch die unterbliebene Wertfortschreibung auf diesen Zeitpunkt nachvollzogen werden.