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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 14.12.1977, Az.: BVerwG 8 C 79/76

Abgeschlossener Verwaltungsverfahren; Wiederaufgreifen im Ermessenswege; Eintritt der Unanfechtbarkeit; Eintritt der Vollziehbarkeit; Zahlungsauflagen; Abrißgenehmigung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
14.12.1977
Aktenzeichen
BVerwG 8 C 79/76
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1977, 11142
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Berlin 18.01.1974 - 13 A 273.73
OVG Berlin 15.08.1975 - II B 34.74

Fundstelle

  • Buchholz 316 § 36 VwVfG Nr 1

Amtlicher Leitsatz

1. Zur Unterscheidung des Wiederaufgreifens abgeschlossener Verwaltungsverfahren im engeren Sinn (Anspruch auf Neubescheidung, vgl VwVfG § 51) und im weiteren Sinn (Wiederaufgreifen im Ermessenswege, vgl BVerwG, 30.01.1974, VIII C 20.72, BVerwGE 44, 333 (336)).

2. Zum Eintritt der Unanfechtbarkeit und Vollziehbarkeit von Zahlungsauflagen nach Ablauf der Frist des (inzwischen aufgehobenen) VwGO § 76 (Anschluß BVerwG 13.12.1974, IV C 124/65, BVerwGE 28, 305).

3. Ermächtigung der Behörde, in ihrem Ermessen liegende Genehmigungen mit Auflagen zu Lasten des Antragstellers zu verbinden. (Zulässigkeit von Zahlungsauflagen, die einer Abrißgenehmigung nach WoBewiG § 22 beigefügt waren).