Bundesfinanzhof
Beschl. v. 09.12.1969, Az.: II B 41/69
Gleichheit vor dem Gesetz; Empfänger einer baren Abfindung; Pflichtteil; Abfindungsvermächtnis; Nennwert; Ansatz von Einheitswerten
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 09.12.1969
- Aktenzeichen
- II B 41/69
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1969, 10306
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- Art. 3 Abs. 1 GG
- § 23 ErbStG
- § 1 BewG (a.F.)
- § 14 Abs. 1 BewG (a.F.)
- § 18 Abs. 2 BewG (a.F.)
Fundstellen
- BStBl II 1970, 121
- DStR 1970, 118 (amtl. Leitsatz)
- NJW 2002, 498-500 (Urteilsbesprechung von RA Notar Dr. E Körting)
Amtlicher Leitsatz
Es ist ernstlich zweifelhaft, ob es mit der Gleichheit vor dem Gesetz zu vereinbaren ist, den Empfänger einer baren Abfindung -- Pflichtteil, Abfindungs(unter)vermächtnis -- mit deren Nennwert zur Erbschaftsteuer heranzuziehen, wenn für den Anfall der Gegenstände, auf deren Wert die Teilabfindung bezogen ist -- Erbschaft, Vermächtnis --, Einheitswerte anzusetzen sind.
Hinweis: verbundenes Verfahren
Volltext siehe unter BFH - 09.12.1969 - AZ: II B 40/69