Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 27.04.1982, Az.: 4 AZR 272/79
Urkundliche Beweiskraft; Eigenwertige rechtliche Bedeutung; Berichtigung des Tatbestandes; Revisionsurteil; Berichtigung einer offenbaren Unrichtigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 27.04.1982
- Aktenzeichen
- 4 AZR 272/79
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1982, 10200
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Düsseldorf 20.09.1978 - 9 Ca 3571/78
- LAG Düsseldorf 23.01.1979 - 5 Sa 1636/78
- BAG - 11.11.1981 - AZ: 4 AZR 272/79
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- BAGE 38, 316 - 317
Amtlicher Leitsatz
1. Da ihm keine urkundliche Beweiskraft zukommt und er keine eigenwertige rechtliche Bedeutung hat, kann die Berichtigung des Tatbestandes eines Revisionsurteils nach ZPO § 320 nicht verlangt werden. Ein entsprechender Antrag ist unzulässig.
2. Ein derartiger Antrag kann jedoch in einen solchen auf Berichtigung einer offenbaren Unrichtigkeit (ZPO § 319) umgedeutet werden.