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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 23.04.1986, Az.: 2 BvR 487/80

Grundrechte; Drittwirkung; Streitentscheidende Tätigkeit; Unmittelbare Bindung; Beeinflussung des Privatrechts; Verfassungsrechtliche Grundentscheidung

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
23.04.1986
Aktenzeichen
2 BvR 487/80
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1986, 12317
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LAG Hamm 25.10.1977 - 11 Sa 843/77
BAG - 22.08.1979 - AZ: 5 AZR 1066/77

Fundstellen

  • BVerfGE 73, 261 - 280
  • Adomeit, Spinti, JZ 87, 876
  • BB 1987, 126-128
  • DVBl 1987, 128-129 (Volltext mit amtl. LS)
  • JZ 1987, 873-876
  • MDR 1987, 289-290 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1987, 829-830
  • NJW 1987, 827-829 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1987, 401 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Eine Bindung des Richters an die Grundrechte kommt bei der streitentscheidenden Tätigkeit auf dem Gebiet des Privatrechts nicht unmittelbar, wohl aber insoweit in Betracht, als das Grundgesetz im Grundrechtsabschnitt zugleich Elemente objektiver Ordnung aufgerichtet hat, die als verfassungsrechtliche Grundentscheidung für alle Bereiche des Rechts Geltung haben, mithin auch das Privatrecht beeinflussen.