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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 26.07.1996, Az.: BVerwG 8 C 4/95

Besondere Härte; Wehrpflichtiger; Genehmigung zum Auslandsaufenthalt; Zurückstellung vom Wehrdienst

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
26.07.1996
Aktenzeichen
BVerwG 8 C 4/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1996, 12898
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Karlsruhe 25.01.1995 - 10 K 1487/94

Fundstellen

  • DÖV 1997, 258 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ-RR 1997, 366-367 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Eine besondere Härte im Sinne des § 3 Abs. 2 Satz 4 1. Halbsatz WPflG wird nicht durch tatsächliche Umstände begründet, die der Wehrpflichtige zuvor ohne die nach § 3 Abs. 2 Sätze 1 und 2 WPflG erforderliche Genehmigung zum Auslandsaufenthalt geschaffen hat (im Anschluß an Urteile vom 3. August 1977 - BVerwG VIII C 6.76 - Buchholz 448.0 § 13 a WPflG Nr. 9 S. 1 (7 f.) und vom 24. Oktober 1979 - BVerwG 8 C 22.78 - Buchholz 448.0 § 3 WPflG Nr. 10 S. 6 (8 f.)).

2. Kann aus Rechtsgründen eine Genehmigung zum Auslandsaufenthalt mangels der in § 3 Abs. 2 Satz 4 WPflG enthaltenen Voraussetzungen nicht erteilt werden, entfällt zugleich auch ein Anspruch auf Zurückstellung wegen besonderer Härte nach § 12 Abs. 4 WPflG.