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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 14.11.1984, Az.: 7 AZR 133/83

Kündigung; Revisionszulassung; Einzelvertretungsmacht; Vertretungsmacht; Kündigungserklärung

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
14.11.1984
Aktenzeichen
7 AZR 133/83
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1984, 10070
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Pforzheim 15.03.1982 - 4 Ca 19/82
LAG Stuttgart 21.12.1982 - 3 Sa 79/82

Fundstellen

  • BAGE 47, 179 - 187
  • NJW 1986, 2271-2272 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Die für Kündigungsrechtsstreitigkeiten bestehenden verfahrensrechtlichen Besonderheiten gebieten es nicht zwingend, für Kündigungsrechtsstreitigkeiten andere Maßstäbe für die Beschränkbarkeit der Revisionszulassung zugrunde zu legen als für andere Rechtsstreitigkeiten (Aufgabe von BAGE 39, 112 = AP § 12 SchwbG Nr. 8 = NJW 1983, 360 [BAG 02.06.1982 - 7 AZR 32/80] L).

2. Die für Kündigungsrechtsstreitigkeiten bestehenden verfahrensrechtlichen Besonderheiten gebieten es nicht zwingend, für Kündigungsrechtswidrigkeiten andere Maßstäbe für die Beschränkbarkeit der Revisionszulassung zugrunde zu legen als für andere Rechtsstreitigkeiten (Aufgabe von BAGE 39, 112 = AP § 12 SchwbG Nr. 8 = NJW 1983, 360 [BAG 02.06.1982 - 7 AZR 32/80] L).

3. Die einem Landrat nach § 37 I 2 LKO i. d. F. vom 22. 12. 1975 (GBl. 1976, 40) zustehende Einzelvertretungsmacht bezieht sich auch auf die Abgabe von Kündigungserklärungen gegenüber den beim Landkreis beschäftigten Arbeitnehmern. Die fehlende Mitwirkung des Kreistages hat keinen Einfluß auf die dem Landrat zustehende Vertretungsmacht.