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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 21.01.2005, Az.: 2 BvR 371/01

Unzulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde beim Fehlen einer hinreichenden Verdeutlichung der Möglichkeit einer Grundrechtsverletzung

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
21.01.2005
Aktenzeichen
2 BvR 371/01
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2005, 11554
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
FG Baden-Württemberg - 15.10.1996 - AZ: 4 K 159/94
BFH - 29.11.2000 - AZ: X R 36/97

Verfahrensgegenstand

Verfassungsbeschwerde gegen
a) das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 29. November 2000 - X R 36/97
b) das Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg - Außensenate Stuttgart- vom 15. Oktober 1996 - 4 K 159/94
c) die Einspruchsentscheidung des Finanzamts Stuttgart vom 23. Juni 1994 - Rechtsbehelfsliste: 143/90-91
d) den Einkommensteuerbescheid des Finanzamts Stuttgart II in der Fassung vom 15. Mai 2000

Prozessführer

Herr K...

In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde
hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts
durch
den Vizepräsidenten Hassemer,
die Richterin Osterloh und
den Richter Mellinghoff
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG
in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 21. Januar 2005
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Gründe

1

Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig und hat daher keine hinreichende Aussicht auf Erfolg (vgl. BVerfGE 90, 22 <25 f.>[BVerfG 08.02.1994 - 1 BvR 1693/92];  96, 245 <250>[BVerfG 09.07.1997 - 2 BvR 389/94]). Der Beschwerdeführer hat nicht entsprechend den Erfordernissen der §§ 23 Abs. 1 Satz 2, 92 BVerfGG mit hinreichender Deutlichkeit die Möglichkeit einer Grundrechtsverletzung dargetan (vgl. BVerfGE 28, 17 <19>[BVerfG 17.02.1970 - 2 BvR 608/69];  99, 84 <87>[BVerfG 29.09.1998 - 2 BvR 1790/94]). Die Feststellung und Würdigung des Tatbestands, die Auslegung des einfachen Rechts und seine Anwendung auf den einzelnen Fall sind allein Sache der dafür allgemein zuständigen Gerichte und der Nachprüfung durch das Bundesverfassungsgericht entzogen (vgl. BVerfGE 18, 85 <92 f.>[BVerfG 10.06.1964 - 1 BvR 37/63]; stRspr).

2

Von einer weiteren Begründung wird abgesehen (§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG).

3

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hassemer
Osterloh
Mellinghoff