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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 20.10.1970, Az.: 2 AZR 497/69

Sachverständiger; Auswahl im richterlichen Ermessen; Tatsachengericht; Nachprüfung durch Revisionsgericht; Ermessensmißbrauch

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
20.10.1970
Aktenzeichen
2 AZR 497/69
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1970, 10097
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LAG Düsseldorf 01.08.1969 - 4 Sa 214/62

Fundstellen

  • AP Nr. 4 zu § 286 ZPO
  • DB 1971, 152 (Volltext mit red. LS)
  • NJW 1971, 263 (amtl. Leitsatz) "hier: Auswahl einer Anzahl der zuzuziehenden Sachverständigen"

Amtlicher Leitsatz

Die Auswahl und die Anzahl der zuzuziehenden Sachverständigen liegt im richterlichen Ermessen des Tatsachengerichtes. Das Revisionsgericht hat nur nachzuprüfen, ob etwa das Berufungsgericht durch Ablehnung des Antrages einer Partei auf Zuziehung weiterer Sachverständiger sein Ermessen mißbraucht und damit die allgemein ihm nach ZPO § 286 obliegende Pflicht zur Sachaufklärung verletzt hat (in Anlehnung an BGH 10.03.1965 IV ZR 76/64 = BGHZ 44, 75 (80) und BGH 25.02.1953 II ZR 172/52 = NJW 1953, 659).