Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 09.06.1993, Az.: BVerwG 3 B 138.92
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 09.06.1993
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 B 138.92
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1993, 19661
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Hannover - 20.08.1987 - AZ: 2 VG A 80/86
- OVG Niedersachsen - 14.04.1988 - AZ: 3 OVG A 364/87
- BVerwG - 20.02.1992 - AZ: BVerwG 3 C 51.88
- OVG Niedersachsen - 13.08.1992 - AZ: 3 L 2646/92
- nachfolgend
- BVerwG - 22.12.1994 - AZ: BVerwG 3 C 24.93
Rechtsgrundlagen
- § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO
- § 7 Abs. 2 MGV
In dem Verwaltungsstreit
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 9. Juni 1993
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Dickersbach und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht van Schewick und Dr. Pagenkopf
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 13. August 1992 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die zulässige Beschwerde des Klägers hat Erfolg. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). In dem erstrebten Revisionsverfahren kann voraussichtlich geklärt werden, ob der Begriff der "für die Milcherzeugung verwendeten Flächen" in Art. 5 Nr. 2 VO (EWG) Nr. 1371/84 bzw. § 7 Abs. 2 MGV voraussetzt, daß die betreffende Fläche in der Hand des sie abgebenden Erzeugers gerade im Referenzjahr zur Milcherzeugung beigetragen hat.
van Schewick
Dr. Pagenkopf