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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 07.12.1994, Az.: BVerwG 6 P 36/93

Personalvertretung; Schulungskosten; Höchstgrenzenregelung; Personalratstätigkeit

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
07.12.1994
Aktenzeichen
BVerwG 6 P 36/93
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1994, 13283
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VGH Mannheim 29.06.1993 PL 15 S 494/92 (PersR 1993, 560)
nachfolgend
BVerwG - 15.02.1995 - AZ: BVerwG 6 KSt 3.94

Fundstellen

  • BVerwGE 97, 166 - 179
  • DVBl 1995, 632 (amtl. Leitsatz)
  • DÖV 1995, 918 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ 1996, 191-194 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZTR 1996, 135 (amtl. Leitsatz)
  • ZfPR 1995, 85-90 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Die in Nr. 6c der allgemeinen Verwaltungsvorschrift des Finanzministeriums BaWü (VV-LRKG) zu § 1 BaWüRKG festgelegte Höchstgrenzenregelung für die Erstattung der Schulungskosten ist eine die Gerichte nicht bindende interne Verwaltungsvorschrift, die weder im Personalvertretungsgesetz noch im Landesreisekostengesetz eine Rechtsgrundlage hat und die deshalb die Erstattung der Schulungskosten der Höhe nach nicht begrenzen kann.

2. Der Beschluß des Personalrats, ein Personalratsmitglied zu einer erforderlichen Schulungsveranstaltung zu entsenden, ist eine Personalratstätigkeit, die die Dienststelle zur Erstattung der notwendigen Schulungskosten verpflichten kann.