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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 30.05.2017, Az.: I ZB 7/17

Unzulässigkeit einer nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegten Anhörungsrüge

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
30.05.2017
Aktenzeichen
I ZB 7/17
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2017, 18148
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2017:300517BIZB7.17.0

Verfahrensgang

vorgehend
AG Wuppertal - 02.11.2016 - AZ: 43 M 4447/16
LG Wuppertal - 17.01.2017 - AZ: 16 T 14/17
nachfolgend
BGH - 16.08.2017 - AZ: I ZB 7/17
BGH - 07.09.2017 - AZ: I ZB 7/17

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 30. Mai 2017 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Büscher, die Richter Prof. Dr. Koch, Dr. Löffler, die Richterin Dr. Schwonke und den Richter Feddersen
beschlossen:

Tenor:

Die Anhörungsrüge des Schuldners gegen den Beschluss des Senats vom 21. März 2017 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

Der Antrag auf Nichterhebung der Kosten nach § 21 GKG wird zurückgewiesen.

Gründe

1

Die vom Schuldner erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 21. März 2001 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (BGH, Beschluss vom 12. März 2015 - I ZB 117/14, ; Beschluss vom 15. April 2015 - I ZB 16/15, ; Beschluss vom 30. August 2016 - I ZB 10/15, Rn. 5; Beschluss vom 9. Februar 2017 - I ZB 117/16, Rn. 1).

2

Der Antrag auf Nichterhebung der Kosten nach § 21 GKG ist zurückzuweisen, weil keine unrichtige Sachbehandlung vorliegt.

Büscher
Koch
Löffler
Schwonke
Feddersen