Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 13.01.1976, Az.: 2 BvR 981/75
Rechtsanwalt; Ausschluß von der Verteidigung; Mandant; Recht auf faires Verfahren; Eingriffe in die freie Berufsausübung
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 13.01.1976
- Aktenzeichen
- 2 BvR 981/75
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1976, 11068
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OLG Stuttgart 03.06.1975 - Ausschl. 4/75
- BGH 22.10.1975 - 1 StE 1/74 - StB 18/75
- nachfolgend
- BVerfG - 21.01.1976 - AZ: 2 BvR 941/75
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- AnwBl 1976, 95
- EuGRZ 1976, 24
Redaktioneller Leitsatz
1. Wenn ein Rechtsanwalt gem. § 138a StPO von der Verteidigung ausgeschlossen wird, so verletzt dies seinen Mandanten nicht in seinem Recht auf ein faires Verfahren.
2. Genüge tägt den Anforderungen des Gesetzesvorbehalts, den das Grundgesetz bei Eingriffen in die freie Berufsausübung des Anwalts gewahrt wissen will der § 138a StPO.