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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 04.04.1967, Az.: 1 BvR 126/65

Frist zur Erhebung der Verfassungsbeschwerde; In Abwesenheit verkündetes Strafurteil; Freie Wahl des Berufs; Selbständiger Arbeitsvermittler; Bundesanstalt für Arbeit; Arbeitsvermittlung ; Arbeitslosenversicherung

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
04.04.1967
Aktenzeichen
1 BvR 126/65
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1967, 10660
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
BGH - 02.12.1964 - AZ: 2 StR 427/64
LG Düsseldorf 13.12.1964 - 2 StR 507/60

Fundstellen

  • BVerfGE 21, 245 - 261
  • DB 1967, 636-637 (Volltext mit amtl. LS)
  • DVBl 1967, 528-531 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1967, 381-384 (Volltext mit amtl. LS)
  • JZ 1967, 309-312 (Volltext mit amtl. LS)
  • JuS 1967, 326
  • MDR 1967, 463-465 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1967, 971-974 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

1. Mit der Zustellung der gegen ein in Abwesenheit des Angeklagten verkündeten Strafurteils beginnt die Frist, um Verfassungsbeschwerde erheben zu können.

2. Mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar ist der Ausschluß der freien Wahl des Berufs des selbständigen Arbeitsvermittlers durch das Arbeitsvermittlungsmonopol der Bundesanstalt für Arbeit (Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung) (§ 35 AVAVG).

3. Mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar ist ferner die Einbeziehung des Berufs des selbständigen Vermittlers von "Führungskräften der Wirtschaft" in das Arbeitsvermittlungsmonopol.