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Alpan Sagsöz

Rechtsanwalt

Alpan Sagsöz

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  • Fachanwalt für Familienrecht
Rechtsanwalt Alpan Sagsöz
Am Neutor 8
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53113 Bonn

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Unsere Kanzlei vertritt deutschlandweit die Interessen mittelständischer Unternehmen wie auch die Interessen von Privatpersonen in außergerichtlichen und gerichtlichen Auseinandersetzungen im Bereich Arbeitsrecht und Familienrecht.

Im Sinne unserer Mandanten richten wir unser Augenmerk darauf, eine effiziente Lösung des Rechtsproblems herbeizuführen, die insbesondere den wirtschaftlichen Interessen des Mandanten gerecht wird. Wir gewährleisten einen nahtlosen Kontakt und fliessenden Informationsaustausch über den jeweiligen Verfahrensstand. Neben unserer Veröffentlichungen auf dem Portal anwalt24 informieren wir selbstverständlich auch auf unserer Kanzleiseite stets über neue gerichtliche Entscheidungen und Kanzleinews. 

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Alpan Sagsöz
Am Neutor 8 

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USt.Id.Nr. (Alpan Sagsöz): DE225167195

Als Rechtsanwälte der Bundesrepublik Deutschland gehören wir folgender Rechtsanwaltskammer an:

Rechtsanwaltskammer Köln
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Alpan Sagsöz, Am Neutor 8, 53113 Bonn 


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* Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)

* Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA)

* Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO)

* Fachanwaltsordnung (FAO)

* Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) (ab 01.07.2004)

* Berufsregeln der Rechtsanwälte der Europäischen Gemeinschaft (CCBE)



Die entsprechenden berufsrechtlichen Vorschriften finden Sie unter der Rubrik „Angaben gemäß § 5 TMG“ auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer unter http://www.brak.de.


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Kanzleinews

KANZLEI für Familienrecht in Bonn, Schwerpunkt: interkulturelle Ehen

02.12.20131131 Mal gelesen

Und es macht einen großen Unterschied, ob einer der Parteien im "Heimatland" die Scheidung als erster einreicht, oder nicht. Nicht selten ist hier zeitnahes Handeln für den Ausgang des Verfahrens entscheidend.

In dem Zusammenhang ist auch aktuell ein interessanter Beschluss des OLG Nürnberg zu beachten: 10 UF 1073/13  vom 31.10.2013

Wurde vor dem 21.06.2012 eine Trennung von Ehegatten nach türkischem Recht ausgesprochen, so findet auf einen nach dem 21.06.2012 anhängig gemachten und (auch) auf den Ablauf der Trennungszeit gestützten Scheidungsantrag ebenfalls türkisches Scheidungsrecht Anwendung  Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Amtsgerichts war zulässig. Die Anwendung deutschen Rechts wurde ihm vorenthalten wurde und es ist nicht auszuschließen, dass ihm daraus Nachteile hinsichtlich der Scheidungsfolgen erwachsen, namentlich im Rahmen von in der Türkei angestrengten Verfahren. In der Sache hat die Beschwerde jedoch keinen Erfolg, weil zutreffend türkisches Ehescheidungsrecht zur Anwendung kam.

Das anzuwendende Ehescheidungsrecht richtet sich zunächst danach, ob die sog. Rom III-VO zur Anwendung kommt. Die Übergangsbestimmung stellt auf den Stichtag 21.06.2012 ab.

Die Verordnung gilt  nur ab diesem Tage eingeleitete Verfahren. Das hiesige Verfahren wurde mit den Schriftsätzen vom 11.02.2013  eingeleitet. Der Zeitpunkt der Einleitung des Verfahrens ist für die Übergangsbestimmung  hingegen nicht relevant, da es sich um ein separates, mit dem Endbeschluss vom 10.02.2012 abgeschlossenes Verfahren handelte.  Aufgrund der Verfahrenseinleitung nach dem 21.06.2012 ist daher der Anwendungsbereich der Rom III-VO grundsätzlich eröffnet gewesen. Allerdings ging es nach Auffassung des Senats um die Umwandlung einer Trennung ohne Auflösung des Ehebandes in eine Ehescheidung. Dies führt  zur Anwendung desjenigen Rechts auf die Ehescheidung, welches bereits auf die Trennung ohne Auflösung des Ehebandes Anwendung fand, also der Anwendung türkischen Rechts (nach Art. 14, 17 EGBGB, vgl. oben). Art. 9 Abs. 2 der Rom III-VO griff nicht, denn das türkische Ehescheidungsrecht sieht auch die Umwandlung einer Trennung in eine Ehescheidung vor.

Nach Art. 167 des türkischen Zivilgesetzbuches ist ein Ehegatte, der berechtigt ist, Scheidungsklage zu erheben, auch berechtigt, auf Trennung zu klagen. Ist ein Scheidungsgrund erwiesen, spricht das Gericht nach Art. 170 des türkischen Zivilgesetzbuches in einem solchen Fall die Trennung aus. Gemäß Art. 172 des türkischen Zivilgesetzbuches können beide Ehegatten die Scheidung schon dann verlangen, wenn während der festgesetzten Trennungszeit die eheliche Lebensgemeinschaft nicht wieder hergestellt wurde.

Bei dieser Regelung handelt es sich nach Auffassung des Senats um einen Fall der Umwandlung einer Trennung ohne Auflösung des Ehebandes in eine Ehescheidung, da für den Fall der Nichtwiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft die Trennung ohne weitere Voraussetzungen ihren Fortgang in die Scheidung nimmt.  Dass das türkische Recht auch eine Scheidung wegen Zerrüttung kennt, steht der Anwendung des Art. 9 Abs. 1 der Rom III-VO nicht entgegen.

Im Sinne von Art. 9 Abs. 1 der Rom III-VO bilden gerichtliche Trennung und Ehescheidung somit eine Einheit, so dass unter Wahrung der Kontinuität das auf die Trennung tatsächlich angewandte Recht zur Anwendung kommt und nicht das nach Art. 8 der Rom III-VO eigentlich anzuwendende Recht.

Bonn, RA Sagsöz, Dezernat Familienrecht  - Sekretariat: 0228 9619720

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Schwerpunkt: Türkisches Scheidungsrecht/ Familienrecht, Fachanwalt für Familienrecht Bonn/ Köln

05.07.2013675 Mal gelesen

immateriellen Schadensersatz. Einen dem Art. 174 tZGB gleichwertigen Paragraphen gibt es im deutschen Recht  nicht.

Es kann aus diesem und einer Reihe anderer Gründe (Zwangsvollstreckung, Güterrecht, pp.) taktisch sinnvoll sein, als erster der Beteiligten Anträge in der Türkei zu stellen. Umgekehrt kann es -je nach Fall- gerade Sinn machen ein deutsches Familiengericht zu bemühen. Beim Versorungsausgleich (VA)  macht es zB. einen entscheidenden Unterschied, wo ich den Scheidungsantrag, oder den entsprechend separaten Antrag auf den VA stelle.Das türkische Recht kennt diesen Anspruch nicht.

Es kann auch für die Witwenrente wichtig sein, ob in Deutschland die formale Anerkennung der in der Türkei vollzogenen Scheidung erfolgte, oder nicht. 

Unsere Kanzlei arbeitet seit vielen Jahren mit zuverlässigen Kooperationskanzleien (Avukat) in Istanbul, Mersin und (der Touristenhochburg) Kusadasi zusammen. Wir sind selbst durch viele Praxisfälle erfahren in diesen Konstellationen und weisen zum Abschluss gerne auf die neuen Möglichkeiten durch die sog. ROM III VO hin.

Bei Fragen stehen wir gerne unter 0228 - 9619720 (Sekretariat)  zur Verfügung.

Rechtsanwaelte Sagsöz & Euskirchen GbR

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