Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 03.07.2012, Az.: BVerwG 10 B 9.12 (10 C 17.12)
Klärung der Voraussetzungen des § 60 Abs. 8 S. 1 Alt. 2 AufenthG
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 03.07.2012
- Aktenzeichen
- BVerwG 10 B 9.12 (10 C 17.12)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2012, 19140
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Hamburg - 11.12.2008 - AZ: VG 11 A 107/06
- OVG Hamburg - 02.01.2012 - AZ: 4 Bf 26/09.A
- nachfolgend
- BVerwG - 31.01.2013 - AZ: BVerwG 10 C 17.12
Rechtsgrundlagen
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 3. Juli 2012
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Berlit und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Dörig und Dr. Maidowski
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg über die Nichtzulassung der Revision gegen seinen Beschluss vom 2. Januar 2012 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Beschwerde ist zulässig und begründet.
Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Sie kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit geben, die Voraussetzungen des § 60 Abs. 8 Satz 1 Alt. 2 AufenthG (Gefahr für die Allgemeinheit wegen rechtskräftiger Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren) weiter zu klären.
Prof. Dr. Dörig
Dr. Maidowski