Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 18.10.2007, Az.: BVerwG 6 PB 11.07
Erwerb des Rechts zur Wahl von Personalvertretungen durch Soldaten bei einem Wechsel von einer Dienststelle oder Einrichtung der Streitkräfte zu einer Dienststelle der Bundeswehrverwaltung; Zulassung einer Rechtsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entgegen deren Nichtzulassung in einem oberverwaltungsgerichtlichen Beschluss im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 18.10.2007
- Aktenzeichen
- BVerwG 6 PB 11.07
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2007, 41202
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Potsdam - 25.05.2005 - AZ: VG 20 K 1836/04.PVB
- OVG Berlin-Brandenburg - 01.02.2007 - AZ: OVG 62 PV 8/05
- nachfolgend
- BVerwG - 21.01.2008 - AZ: BVerwG 6 P 16.07
Rechtsgrundlagen
In der Personalvertretungssache
...
hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 18. Oktober 2007
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bardenhewer und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Büge und Vormeier
beschlossen:
Tenor:
Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde im Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg - Fachsenat für Personalvertretungssachen des Bundes - vom 1. Februar 2007 wird aufgehoben.
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers wird zugelassen.
Gründe
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 83 Abs. 2 BPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG zuzulassen. Sie kann dem Senat Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob und inwieweit Soldaten bei einem Wechsel von einer Dienststelle oder Einrichtung der Streitkräfte zu einer Dienststelle der Bundeswehrverwaltung das Recht zur Wahl von Personalvertretungen erwerben. Dabei wird insbesondere zu klären sein, ob und inwieweit die Regelungen in § 2 Abs. 1 Nr. 8, § 3 Abs. 1 Satz 2 SBG und § 13 Abs. 2 Satz 1 und 3 BPersVG zur Anwendung kommen.
Büge
Vormeier