Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 10.02.2005, Az.: BVerwG 2 B 66/04
Grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage, ob Vorschriften über die Haartracht von Polizeibeamten in deren Grundrechte eingreifen
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 10.02.2005
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 B 66/04
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2005, 10839
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Neustadt an der Weinstraße - 18.12.2003 - AZ: 2 K 2090/03
- OVG Rheinland-Pfalz - 28.05.2004 - AZ: 2 A 10239/04
- nachfolgend
- BVerwG - 02.03.2006 - AZ: BVerwG 2 C 3.05
Rechtsgrundlage
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 10. Februar 2005
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Albers und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Kugele und Dr. Heitz
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 28. Mai 2004 wird aufgehoben.
Die Revision des Klägers wird zugelassen.
Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.
Gründe
Die Revision des Klägers ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. In dem Revisionsverfahren kann geklärt werden, ob Verwaltungsvorschriften, die männlichen uniformierten Polizeibeamten Vorgaben für die Gestaltung der Haartracht machen, mit den Grundrechten der Beamten vereinbar sind.
Dr. Kugele
Dr. Heitz