Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 27.11.1996, Az.: BVerwG 1 D 28/95
Unbeschränkt eingelegte Berufung; Beschränkung des Verhandlungsstoffs; Pflichtverletzungen; Disziplinare Höchstmaßnahme; Gerichtlichen Nebenentscheidungen; Zustimmung der Verfahrensbeteiligten
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 27.11.1996
- Aktenzeichen
- BVerwG 1 D 28/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 12921
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- BDiG Frankfurt 01.02.1995 - XVII VL 7/94
Rechtsgrundlagen
- § 54 S. 2 BBG
- § 65 BBG
- § 70 BBG
- § 77 Abs. 1 S. 1 BBG
- § 25 S. 1 BDO
- § 56 Abs. 3 S. 4 BDO
- § 85 Abs. 1 Nr. 3 BDO
- § 154a StPO
Fundstellen
- BVerwGE 113, 32 - 36
- DÖV 1998, 256
- NVwZ 1997, 1220 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Im Falle einer unbeschränkt eingelegten Berufung ist ausnahmsweise eine Beschränkung des Verhandlungsstoffs und damit des festzustellenden Sachverhalts zulässig, wenn bereits einzelne festgestellte Pflichtverletzungen die Verhängung der disziplinaren Höchstmaßnahme rechtfertigen und auch die gerichtlichen Nebenentscheidungen eine vollständige Prüfung der angeschuldigten Sachverhalte nicht erforderlich machen. Die Zustimmung der Verfahrensbeteiligten ist dafür nicht erforderlich.