Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 21.02.1996, Az.: BVerwG 1 D 59/95
Disziplinarrecht; Urteil; Begründung; Unterschrift; Beamtenbeisitzer; Weglassen von Unterschriften
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 21.02.1996
- Aktenzeichen
- BVerwG 1 D 59/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 12783
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 275 Abs. 2 StPO
- § 25 BDO
- § 78 BDO
Fundstellen
- NJW 1997, 1086-1087 (Volltext mit red. LS)
- NVwZ 1997, 584 (red. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Ist eine Einigung von zwei Berufsrichtern, die bei erweiterter Besetzung des erstinstanzlichen Gerichts zur Unterschrift berufen sind (§ 78 II BDO), nicht möglich, so bleibt die Möglichkeit, die Beamtenbeisitzer an der Festlegung der Urteilsfassung zu beteiligen.
Ein zwischen Berufsrichtern bestehender Streit über den maßgebenden Text eines disziplinargerichtlichen Urteils darf nicht durch Weglassen von Unterschriften nach § 275 II StPO bereinigt werden.