Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 24.05.1995, Az.: BVerwG 7 B 51/95
Vermögensrecht; Akzessorisches Nutzungsrecht; Rückwirkung eines Gesetzes; Verfassungsmäßigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 24.05.1995
- Aktenzeichen
- BVerwG 7 B 51/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13746
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Chemnitz 13.09.1994 - 1 K 424/93
Rechtsgrundlage
- § 4 Abs. 2 2 VermG
Fundstellen
- DÖV 1995, 1009 (amtl. Leitsatz)
- NJ 1995, 610-612 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1995, 2738-2740 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1995, 1201 (amtl. Leitsatz)
- ZIP 1995, 1121-1124 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. § 4 II 2 VermG ist auch auf den Erwerb eines dinglichen Nutzungsrechtes anzuwenden, das im Zusammenhang mit einem nach dem 18.10.1989 erfolgten Kauf eines volkseigenen Gebäudes verliehen wurde (sogenanntes akzessorisches Nutzungsrecht).
2. Die Stichtagsregelung des § 4 II 2 VermG ist auch mit Blick auf die Grundsätze über die Zulässigkeit rückwirkender Gesetze verfassungsrechtlich unbedenklich.