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Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 16.09.1994, Az.: BVerwG 6 P 32.92

Festsetzung des Gegenstandswerts für ein Rechtsbeschwerdeverfahren

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
16.09.1994
Aktenzeichen
BVerwG 6 P 32.92
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1994, 13442
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Saarlouis - 16.03.1992 - AZ: 9 AK 14/90
OVG Saarland - 29.09.1992 - AZ: 5 W 3/92

Fundstellen

  • BVerwGE 96, 355 - 368
  • DVBl 1995, 199-201 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1995, 696 (amtl. Leitsatz)
  • NVwZ 1996, 188-191 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZfPR 1995, 5-9 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

  1. 1.

    Zur Mitbestimmung bei der Übertragung der Dienstaufgaben eines anderen Amtes mit höherem Endgrundgehalt in den Fällen der sogenannten "Topfwirtschaft".

  2. 2.

    Bei der Versetzung eines Beamten hat grundsätzlich, d. h. wenn dies vom Gesetzgeber nicht ausdrücklich anders geregelt ist, auch der Personalrat der aufnehmenden Dienststelle mitzubestimmen. Eine ausdrücklich andere gesetzliche Regelung liegt weder vor, wenn der Mitbestimmungstatbestand mit "Versetzung", noch wenn er mit "Versetzung zu einer anderen Dienststelle" bezeichnet wird.

Der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat
am 16. September 1994
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Niehues,
die Richter Dr. Seibert, Albers und Dr. Vogelgesang und
die Richterin Eckertz-Höfer
beschlossen:

Tenor:

Der Gegenstandswert wird für das Rechtsbeschwerdeverfahren auf 6.000 DM festgesetzt.

Niehues
Albers
Eckertz-Höfer