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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 22.10.1992, Az.: BVerwG 3 C 2/90

Veranlasser einer Stillegungsaufforderung; KfZ-Zulassungsstelle; Irrtümliche Mitteilung des Haftpflichtversicherers; Gebührenrechtlicher Veranlasser

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
22.10.1992
Aktenzeichen
BVerwG 3 C 2/90
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1992, 12903
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerwGE 91, 109 - 114
  • DAR 1993, 192-193 (Volltext mit amtl. LS)
  • DVBl 1993, 607-608 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1994, 23 (Volltext mit red. LS)
  • NJW 1993, 1217-1218 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1993, 584 (amtl. Leitsatz)
  • NZV 1993, 245-246 (Volltext mit amtl. LS)
  • VRS 85, 68
  • VRS 1994, 68
  • VerkMitt 1993, 41
  • ZfS 1993, 178
  • zfs 1993, 178-179 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

1) Ein KfZ- Halter ist auch dann Veranlasser einer Stillegungsaufforderung der KfZ- Zulassungsstelle, wenn die Stillegungsaufforderung aufgrund einer irrtümlichen Mitteilung des Haftpflichtversicherers erfolgt ist, in der angegeben wurde, daß die Versicherungsbestätigung nicht mehr fortgelte.

2) Zusätzlich zu der willentlichen Herbeiführung einer Amtshandlung ist auch derjenige gebührenrechtlicher Veranlasser, in dessen Pflichtenkreis die Amtshandlung erfolgt ist.