Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 15.02.1990, Az.: BVerwG 4 C 39/86
Feststellungsklage; Baugenehmigung; Verletzung in eigenen subjektiven Rechten; Berufungseinlegung des Nachbarn; Nachbarrecht
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 15.02.1990
- Aktenzeichen
- BVerwG 4 C 39/86
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1990, 12486
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Köln 14.04.1980 - 13 K 198/79
- OVG Münster 25.08.1986 - 7 A 1993/85
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BRS 1990, 435-438 (Volltext mit amtl. LS)
- BauR 1990, 453-455 (Volltext mit amtl. LS)
- DÖV 1991, 897 (amtl. Leitsatz)
- MDR 1990, 1074
- NJW 1990, 2901 (amtl. Leitsatz)
- NVwZ 1990, 857-858 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Hat gegen ein Urteil, durch das der Klage des Bauherrn gegen die Rücknahme eines positiven Bauvorbescheides und auf Erteilung der Baugenehmigung stattgegeben worden ist, allein der beigeladene Nachbar Berufung eingelegt, so kann das Rechtsmittel nur dann Erfolg haben, wenn der Nachbar durch die stattgebende Entscheidung in eigenen subjektiven Rechten verletzt ist.