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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 15.02.1990, Az.: BVerwG 4 B 245/89

Gemeindliches Vorkaufsrecht ; Verwendungszweck ; Wohl der Allgemeinheit ; Enteignung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
15.02.1990
Aktenzeichen
BVerwG 4 B 245/89
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1990, 12483
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Mainz 24.02.1987 - 3 K 94/86
OVG Koblenz 18.05.1989 - 1 A 30/87

Fundstellen

  • BRS 1990, 253-255 (Volltext mit amtl. LS)
  • BauR 1991, 191-192 (Volltext mit amtl. LS)
  • DVBl 1990, 789 (amtl. Leitsatz)
  • DÖV 1991, 897 (amtl. Leitsatz)
  • MDR 1990, 591
  • NJW 1990, 2703-2704 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1990, 1071 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. Zur Angabe des Verwendungszwecks im Bescheid über die Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts.

2. Die Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts ist vom Wohl der Allgemeinheit auch dann gerechtfertigt, wenn die Voraussetzungen für eine Enteignung (§ 87 I BBauG/BauGB) nicht vorliegen; es genügt, wenn im Hinblick auf eine bestimmte gemeindliche Aufgabe überwiegende Vorteile für die Allgemeinheit angestrebt werden.