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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 03.01.1989, Az.: BVerwG 9 B 103/88

Urteilsverkündung; Zustellung; Mündliche Verhandlung; Schriftsatz; Wiedereröffnung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
03.01.1989
Aktenzeichen
BVerwG 9 B 103/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1989, 12262
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VGH München 17.12.1987 - 19 B 87.30499
VG Ansbach 09.04.1987 - AN 19 K 86.30799

Fundstellen

  • NJW 1989, 3031 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1989, 750 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ-RR 1989, 520 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Wird ein Urteil nicht nach § 116 I verkündet, sondern nach § 116 II zugestellt, ist das Tatsachengericht grundsätzlich verpflichtet, einen nach Schluß der letzten mündlichen Verhandlung eingehenden Schriftsatz zur Kenntnis zu nehmen und in seine Erwägungen über eine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung (§ 104 III 2) einzubeziehen.