Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 22.03.1983, Az.: BVerwG 9 C 226/82
Asylbegehren; Ausreiseanordnung; Einheitliches Gerichtsverfahren; Getrennte Rechtsmittelprüfung; Gerichtliche Aufklärungspflicht; Mitwirkungspflicht des Asylbewerbers
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 22.03.1983
- Aktenzeichen
- BVerwG 9 C 226/82
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1983, 11876
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ö VG Köln 28.10.1981 - 9 K 10776/81
Rechtsgrundlagen
- § 7 AsylBeschl
- § 86 VwGO
Fundstelle
- DVBl 1983, 995-997 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Entscheidet das VG in einem einheitlichen Verfahren sowohl über die Ablehnung des Asylbegehrens durch das Bundesamt als auch über die Ausreiseaufforderung der Ausländerbehörde, so ist für die asylrechtliche und die aufenthaltsrechtliche Entscheidung jeweils gesondert zu prüfen, welche Rechtsmittel gegen sie gegeben sind (wie Urteil vom 13.7.1982 - 9 C 6//82).
2. Zum Umfang der gerichtlichen Aufklärungspflicht in Asylrechtsstreitigkeiten (hier: Verwertung amtlicher Auskünfte; Mitwirkungspflicht des Asylbewerbers).