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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 03.07.1978, Az.: BVerwG 7 B 118/78

Erhebung einheitlicher Kanalbenutzungsgebühren; Gemeinde; Entwässerungssysteme; Äquivalenzprinzip; Gleichheitssatz; Aufhebung eines Vorausleistungsbescheides; Rechtsschutzinteresse; Heranziehungsbescheid

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
03.07.1978
Aktenzeichen
BVerwG 7 B 118/78
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1978, 10974
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • Buchholz 11 Art 5 GG Nr 224
  • DVBl 1979, 927 (amtl. Leitsatz)
  • VerwRspr 30, 606 - 610

Amtlicher Leitsatz

Weitere Verfahren: 7 B 119/78, 7 B 120/78, 7 B 121/78, 7 B 122/78, 7 B 123/78, 7 B 124/78

1. Die Erhebung einheitlicher Kanalbenutzungsgebühren in einer Gemeinde bei technisch getrennten und unterschiedlich arbeitenden Entwässerungssystemen kann gegen das Äquivalenzprinzip und den Gleichheitssatz verstoßen.

2. Zur Frage, ob ein Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung eines Vorausleistungsbescheides noch bestehen kann, wenn der endgültige Heranziehungsbescheid bestandskräftig geworden ist.