Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 26.05.1977, Az.: BVerwG 3 C 50/71
Entziehungsschäden; Lastenausgleichsrechtliche Feststellung; Fiktive Vertreibungsschäden; Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit; Sammeleinbürgerung; Deutsche Staatsangehörige
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 26.05.1977
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 C 50/71
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1977, 11285
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Berlin 19.01.1971 - 9 A 51.68
Rechtsgrundlagen
- § 230a Abs. 1 LAG
- § 9 Abs. 1 S. 2 FeststG
Fundstelle
- BVerwGE 54, 63
Amtlicher Leitsatz
Bei der lastenausgleichsrechtlichen Feststellung von Entziehungsschäden als sog. fiktive Vertreibungsschäden nach den Vorschriften der FeststellungsDV 7 in Verbindung mit FG § 9 Abs. 1 S. 2 und LAG § 230a Abs.1 können Personen, denen der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Sammeleinbürgerung seinerzeit aus verfolgungsbedingten Gründen versagt worden ist, auch nicht wie deutsche Staatsangehörige behandelt werden.