Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 21.04.1977, Az.: BVerwG 3 C 12/76
Besatzungsschäden; Sowjetische Besatzungsmacht; Österreichisches Besatzungsschädenrecht
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 21.04.1977
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 C 12/76
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1977, 11233
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG München 17.10.1975 - M 225 VI 73
Rechtsgrundlagen
- Art. 3 Abs. 1 GG
- Art. 14 GG
- § 14 Abs. 1 Nr. 1 RepG
- § 60 Abs. 1 Nr. 3 RepG
- § 86 Abs. 1 VwGO
- § 116 Abs. 2 VwGO
Fundstellen
- BVerwGE 52, 272
- DÖV 1978, 256
Amtlicher Leitsatz
Im Sinne des RepG § 60 Abs. 1 Nr. 3 "geregelt" sind durch die im Deutsch-Österreichischem Finanzvertrag und Ausgleichsvertrag Art. 8 Abs. 2 bezeichneten Gesetze auch solche von deutschen Staatsangehörigen in Österreich erlittenen Besatzungsschäden an durch die sowjetische Besatzungsmacht in Anspruch genommenen und später von Österreich zurückgegebenen Wirtschaftsgüter, für die nach österreichischem Besatzungsschädenrecht eine Entschädigung nicht gewährt wird. Dies ist mit höherrangigem Recht, insbesondere mit GG Art. 3 Abs. 1, GG Art. 14 vereinbar.