Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 18.07.1967, Az.: BVerwG II B 12.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 18.07.1967
- Aktenzeichen
- BVerwG II B 12.67
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1967, 13062
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OVG Nordrhein-Westfalen - 08.11.1966 - AZ: I A 1341/65
Rechtsgrundlage
In der Verwaltungsstreitsache
hat der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 18. Juli 1967
durch
die Senatspräsidentin Schmitt
und
die Bundesrichter Dr. Otto und Oppenheimer
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 8. November 1966 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Beschwerde ist begründet.
Die Frage, ob und inwieweit die Erteilung des Flüchtlingsausweises C und die daraufhin am 6. Dezember 1963 erfolgte Gleichstellung der Klägerin (§ 4 Abs. 2 des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Art. 131 GG fallenden Personen in den Fassungen vom 1. September 1953 [BGBl. I S. 1288], vom 11. September 1957 [BGBl. I S. 1297] und vom 21. August 1961 [BGBl. I S. 1579]) die Sach- oder Rechtslage derart geändert haben, daß die Versorgungsbehörde über den Versorgungsantrag der Klägerin vom 12. Dezember 1955 trotz des unanfechtbaren Bescheides vom 3. März 1959 eine neue Sachentscheidung zu treffen hat, verleiht der vorliegenden Rechtssache grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 der Verwaltungserichtsordnung vom 21. Januar 1960 [BGBl. I S. 17]).
Dr. Otto
Oppenheimer