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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 30.08.2022, Az.: 2 BvR 1507/22

Ablehnung eines Antrags auf einstweilige Anordnung

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
30.08.2022
Aktenzeichen
2 BvR 1507/22
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2022, 67650
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2022:rk20220830.2bvr150702

Verfahrensgang

vorgehend
LG Darmstadt - 19.07.2022 - AZ: 5 T 348/22
AG Offenbach - 15.07.2022 - AZ: 61 M 3919/22

Tenor:

Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt. Er ist unzulässig, da das Bundesverfassungsgericht die von dem Beschwerdeführer mit diesem Antrag begehrte Rechtsfolge, die Wiedereinsetzung in den Besitz der Wohnung, im Verfahren der Hauptsache nicht bewirken könnte (vgl. BVerfGE 7, 99 [BVerfG 03.09.1957 - 2 BvR 7/57] <105>; 14, 192 <193>; 16, 220 <226>; 151, 58 <64 Rn. 13>; 155, 357 <374 Rn. 38>; BVerfGK 1, 32 <39>). Das Bundesverfassungsgericht kann im Verfassungsbeschwerdeverfahren eine etwaige Grundrechtsverletzung feststellen und den betroffenen Hoheitsakt, hier die angegriffenen fachgerichtlichen Entscheidungen über den Vollstreckungsschutzantrag nach § 765a ZPO, aufheben (§ 95 Abs. 2 BVerfGG), nicht jedoch über die Beseitigung der dadurch verursachten Beschwer hinaus den Beteiligten des Ausgangsverfahrens ein bestimmtes Verhalten zur Pflicht machen (vgl. BVerfGE 7, 99 [BVerfG 03.09.1957 - 2 BvR 7/57] <106>; 14, 192 <193>).

Gründe

1

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.