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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 11.01.2022, Az.: 1 BvR 1748/21

Bewilligun von prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts bei Verfassungsbescherde

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
11.01.2022
Aktenzeichen
1 BvR 1748/21
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2022, 11716
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2022:rk20220111.1bvr174821

Verfahrensgang

vorgehend
BSG - 16.06.2021 - AZ: B 4 AS 70/20 C
BSG - 03.07.2020 - AZ: B 4 AS 70/20 C
BSG - 30.09.2020 - AZ: B 4 AS 70/20 C
BSG - 03.07.2020 - AZ: B 4 AS 58/20 BH

Tenor:

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für eine beabsichtigte Verfassungsbeschwerde wird, ohne dass über den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand entschieden zu werden braucht, abgelehnt.

[Gründe]

1

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für die beabsichtigte Verfassungsbeschwerde war abzulehnen.

2

Die erforderlichen Voraussetzungen (vgl. BVerfGE 1, 109 [BVerfG 31.01.1952 - 1 BvR 68/51] <110 ff.>; 92, 122 <123>) sind nicht erfüllt. Es ist nicht erkennbar, dass der Antragsteller gehindert wäre, seine Rechte selbst und ohne anwaltliche Hilfe angemessen wahrzunehmen. Überdies bietet die beabsichtigte Verfassungsbeschwerde keine hinreichende Aussicht auf Erfolg entsprechend § 114 Abs. 1 Satz 1 Zivilprozessordnung (ZPO), weil schon eine mögliche Verletzung von Grundrechten oder grundrechtsgleichen Rechten des Antragstellers nicht ersichtlich ist. Einer Entscheidung über den Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bedurfte es daher nicht.

3

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.