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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 09.07.2018, Az.: 1 BvR 252/18

Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens gegen einen Bebauungsplan

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
09.07.2018
Aktenzeichen
1 BvR 252/18
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2018, 30453
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2018:rk20180709.1bvr025218

Verfahrensgang

vorgehend
VGH Hessen - 30.11.2015 - AZ: 8 A 889/13
BVerwG - 30.12.2016 - AZ: BVerwG 10 B 4.16
BVerwG - 29.11.2017 - AZ: BVerwG 10 B 5.17

Fundstelle

  • FA 2018, 327

In dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde
der Frau K...,
- Bevollmächtigter: Rechtsanwalt Hans-Konrad v. Koester,
Luisenplatz 1, 65185 Wiesbaden -
gegen a) den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. November 2017 - BVerwG 10 B 5.17 -,
b) den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. Dezember 2016 - BVerwG 10 B 4.16 -,
c) den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 30. November 2015 - 8 A 889/13 -,
d) den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 18. August 2015 - 8 A 1425/15.R -,
e) den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 13. Juli 2015 - 8 A 889/13 -
hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch
den Richter Eichberger
und die Richterinnen Baer,
Britz
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 9. Juli 2018 einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Gründe

1

Die Verfassungsbeschwerde betrifft einen verwaltungsgerichtlichen Streit über die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens gegen einen Bebauungsplan. Sie ist nicht zur Entscheidung anzunehmen (§ 93a Abs. 2 BVerfGG).

2

1. Die Verfassungsbeschwerde ist offensichtlich unzulässig. Die Möglichkeit einer Verletzung von Grundrechten oder grundrechtsgleichen Rechten wird nicht substantiiert vorgetragen (§ 23 Abs. 1, § 92 BVerfGG). Die Beschwerdeschrift enthält überwiegend allgemeine Ausführungen, ohne sich mit den angegriffenen Entscheidungen im Einzelnen inhaltlich auseinanderzusetzen (zu diesem Erfordernis vgl. BVerfGE 130, 1 [BVerfG 07.12.2011 - 2 BvR 2500/09; 2 BvR 1857/10] <21>). Der pauschale Verweis auf die Schriftsätze des instanzgerichtlichen Rechtsstreits im Übrigen ist nicht ausreichend. Das Bundesverfassungsgericht ist nicht gehalten, aufgrund eines undifferenzierten Hinweises auf frühere Schriftsätze den dortigen Vortrag auf verfassungsrechtlich relevante Lebenssachverhalte hin zu untersuchen (vgl. BVerfGE 80, 257 [BVerfG 21.06.1989 - 1 BvR 32/87] <263>).

3

2. Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

4

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Eichberger
Baer
Britz