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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 14.06.2006, Az.: 2 BvR 656/06

Verbindung zweier Verfassungsbeschwerden

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
14.06.2006
Aktenzeichen
2 BvR 656/06
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2006, 18223
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Osnabrück - 24.02.2006 - AZ: 5 A 43/06
VG Osnabrück - 02.03.2006 - AZ: 5 A 615/05
nachfolgend
BVerfG - 14.06.2006 - AZ: 2 BvR 626/06

Fundstellen

  • AnwBl 2006, 591-592 (Volltext mit red. LS)
  • DVBl 2006, A285 (Pressemitteilung)
  • JuS 2006, XII Heft 8 (Pressemitteilung)
  • NVwZ 2006, IX Heft 8 (Pressemitteilung)
  • ZIP 2006, 1556 (red. Leitsatz)
  • ZIP 2006, V Heft 28 (Kurzinformation)

Verfahrensgegenstand

Verfassungsbeschwerde
gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Osnabrück vom 24. Februar 2006 - 5 A 43/06 -
2 BvR 626/06 -,
gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Osnabrück vom 2. März 2006 - 5 A 615/05 -
2 BvR 656/06 -

In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde
hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts
durch den Richter Broß,
die Richterin Lübbe-Wolff und
den Richter Gerhardt
gemäß § 93c in Verbindung mit § 93a Absatz 2 Buchstabe b BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl. I S. 1473)
am 14 . Juni 2006
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfassungsbeschwerden werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.

Die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Osnabrück vom 24. Februar 2006 - 5 A 43/06 - und vom 2. März 2006 - 5 A 615/05 - verletzen den jeweiligen Beschwerdeführer in seinem Grundrecht aus Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG. Sie werden aufgehoben. Die Sachen werden an das Verwaltungsgericht zurückverwiesen.

Das Land Niedersachsen hat den Beschwerdeführern die notwendigen Auslagen für das jeweilige Verfassungsbeschwerde-Verfahren zu erstatten.

Broß
Lübbe-Wolff
Gerhardt