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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 25.07.2005, Az.: 1 BvR 2420/03

Verletzung von Verfahrensgrundrechten und des Gleichheitssatzes; Geschäftsbesorgungsvertrag mit einer Gesellschaft zum Erwerb von Immobilien als Kapitalanlage; Zwangsvollstreckung einer Bank aus notariellen Urkunden; Abwehrklagen gegen die Vollstreckung aus den Grundschuldbestellungsurkunden und aus den Vollstreckungsunterwerfungserklärungen; Inhalt des allgemeinen Justizgewährungsanspruchs

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
25.07.2005
Aktenzeichen
1 BvR 2420/03
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2005, 19812
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
BGH - 22.10.2003 - AZ: IV ZR 457/02
BGH - 22.10.2003 - AZ: IV ZR 39/03

Verfahrensgegenstand

Verfassungsbeschwerden

1. gegen den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 457/02 -
- 1 BvR 2419/03 -,

2.
gegen den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 39/03 -
- 1 BvR 2420/03 -

Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat
durch
den Präsidenten Papier,
die Richterin Hohmann-Dennhardt und
den Richter Hoffmann-Riem
gemäß § 93 b in Verbindung mit § 93 a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 25. Juli 2005
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 457/02 und IV ZR 39/03 - verletzen die Beschwerdeführerin in ihrem allgemeinen Justizgewährungsanspruch (Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 3 des Grundgesetzes). Sie werden aufgehoben. Die Sache wird an den Bundesgerichtshof zurückverwiesen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat die notwendigen Auslagen der Beschwerdeführerin zu erstatten.

Hinweis: Verbundenes Verfahren

Volltext siehe unter:
BVerfG - 25.07.2005 - AZ: 1 BvR 2419/03

Papier
Hohmann-Dennhardt
Hoffmann-Riem