Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 14.12.2001, Az.: 2 BvR 152/01
Bedeutung und Umfang des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung; Schutzbedürftigkeit der Tatsache des Verzugs mit der Zahlung vertraglich vereinbarter Versicherungsprämien; Informationen über die persönlichen wirtschaftlichen Verhältnisse; Annahme einer mutmaßlichen Einwilligung
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 14.12.2001
- Aktenzeichen
- 2 BvR 152/01
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 2001, 28705
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DSB 2002, 16
- DuD 2002, 568-570
- JURAtelegramm 2003, 174-176
- NJW 2002, 2164-2165 (Volltext mit red. LS)
- NVersZ 2002, 426-428
- RDV 2003, 82-84 (Volltext mit red. LS)
- VersR 2002, 1405-1407 (Volltext mit red. LS)
- WM 2003, 1023-1025 (red. Leitsatz)
Redaktioneller Leitsatz
Durch die Mitteilung vom Prämienrückstand des Versicherten an einen Dritten unter der irrigen Annahme, der Versicherungsnehmer sei damit einverstanden, kann das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt sein.