Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 02.05.1996, Az.: 1 BvR 696/96
Bürgschaft; Ehegatte; Geschäftsbetrieb; Ungleiche Verhandlungsstärke
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 02.05.1996
- Aktenzeichen
- 1 BvR 696/96
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 12396
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DNotZ 1996, 525
- EWiR 1996, 731-732 (Volltext mit red. LS u. Anm.)
- NJW 1996, 2021 (Volltext mit red. LS)
- VuR 1996, 311-313 (Volltext mit amtl. LS)
- WM 1996, 948-949 (Volltext mit red. LS)
- ZBB 1996, 238
- ZIP 1996, A55 (Kurzinformation)
- ZIP 1996, 956-957 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
Ist eine Bürgschaftserklärung einer Ehefrau für die im Geschäftsbetrieb des Ehemannes entstehenden Verbindlichkeiten für die Ehefrau ungewöhnlich belastend und als Interessenausgleich offensichtlich unangemessen, so haben die Gerichte zu klären, ob die vereinbarte Regelung eine Folge strukturell ungleicher Verhandlungsstärke ist und gegebenenfalls im Rahmen der Generalklauseln des geltenden Zivilrechts korrigierend einzugreifen.