Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 19.07.1995, Az.: 2 BvR 2397/94
Bahnrecht; Linienführung; Trassierung; Abwägung; Betroffene Gemeinde
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 19.07.1995
- Aktenzeichen
- 2 BvR 2397/94
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13276
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- Eberl, BayVerwBl 96, 107
- NJW 1996, 3203 (red. Leitsatz)
- NVwZ 1996, 261 (Volltext mit red. LS)
- NuR 1996, 506-507 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Es ist verfassungsrechtlich geboten, das Bundesschienenwegegesetz so auszulegen, daß eine endgültige Entscheidung über die Linienführung und Trassierung sowie die Abwägung erst im Rahmen der Verwaltungsentscheidungen stattfinden, so daß betroffene Gemeinden die Berücksichtigung ihrer Belange noch gegenüber der Verwaltung geltend machen können.