Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 22.02.1994, Az.: 1 BvL 4/92
Verfassungsrechtliche Vereinbarkeit der unterschiedlichen Beteiligung des Personalrats bei Kündigung von Arbeitern und Angestellten während der Probezeit; Unterschiedliche tarifliche Kündigungsfristen für Arbeiter und Angestellte des öffentlichen Dienstes als hinreichender Grund; Bindung an den Gleichheitssatz bei einer Ungleichbehandlung von Personengruppen
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 22.02.1994
- Aktenzeichen
- 1 BvL 4/92
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1994, 25672
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Frankfurt am Main - 26.06.1985 - AZ: 9 Ca 483/84
- ArbG Wilhelmshaven - 23.01.1992 - AZ: 2 Ca 762/86
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BVerfGE 90, 46 - 60
- AuR 1994, 202 (amtl. Leitsatz)
- NJ 1994, 287 (amtl. Leitsatz)
- NZA 1994, 661-663 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
Verfassungsmäßigkeit unterschiedlicher Beteiligung des Personalrats bei der Beendigung der Arbeitsverhältnisse von Arbeitern und Angestellten während der Probezeit (§ 79 Abs. 3 BPersVG a.F.).
Tenor:
§ 79 Absatz 3 Satz 1 des Bundespersonalvertretungsgesetzes vom 15. März 1974 (Bundesgesetzbl. I Seite 693) war in der bis zum 23. Dezember 1993 geltenden Fassung nach Maßgabe der Gründe mit Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes vereinbar.
Hinweis: Verbundenes Verfahren
Verbundverfahren:
BVerfG - 22.02.1994 - AZ: 1 BvL 21/85