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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 15.01.1992, Az.: 1 BvR 1140/86

Berufung; Zulassung; Urteilstenor; Auslegung des Prozeßrechts; Verkennung der Grundrecht

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
15.01.1992
Aktenzeichen
1 BvR 1140/86
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1992, 12547
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Rheine 14.11.1985 - 1 Ca 791/85
LAG Hamm 15.04.1986 - 6 Sa 264/86
BAG - 19.08.1986 - AZ: 4 AZB 15/86

Fundstellen

  • AuR 1992, 125 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1992, 644 (Volltext)
  • NJW 1992, 1496 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1992, 657 (amtl. Leitsatz)
  • NZA 1992, 383-384 (Volltext mit amtl. LS)
  • SGb 1992, 349 (red. Leitsatz)
  • ZTR 1992, 206-207 (Volltext mit red. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Die unterbliebene Entscheidung über die Zulassung der Berufung im Urteilstenor stellt keinen Verstoß gegen Art. 2 I i. V. mit Art. 20 III und Art. 101 I 2 GG dar.

2. Beruht die Auslegung des Prozeßrechts auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines Grundrechts, so wird dadurch der Zugang zu den Instanzen erschwert. Dadurch werden die Rechte aus Art. 2 I i. V. mit Art. 20 III GG verletzt.