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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 26.04.1990, Az.: 2 BvR 331/90

Zwangsversteigerung; Verfahren; Grundstückserwerb durch Meistgebot; Vereinbarkeit mit Grundgesetz

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
26.04.1990
Aktenzeichen
2 BvR 331/90
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1990, 12262
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DStR 1990, 448-449 (Volltext mit amtl. LS)
  • KTS 1990, 673-674
  • NJW 1990, 2375 (Volltext mit red. LS)
  • WM 1990, 1306-1307 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZBB 1990, 221
  • ZIP 1990, 1258-1259

Amtlicher Leitsatz

Die Rechtsprechung des BFH, wonach bei einem Grundstückserwerb durch Abgabe des Meistgebots seitens eines Gläubigers auch der Betrag zur Gegenleistung gem. §§ 8, 9 GrEStG gehört, in dessen Höhe der Gläubiger, der das Meistgebot abgegeben hat, mit dem Zuschlag gem. § 114a ZVG als aus dem Grundstück befriedigt gilt, verstößt nicht gegen das Grundgesetz.