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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 06.10.1981, Az.: 2 BvR 1290/80

Verstoß gegen Gleichheitssatz ; Willkürverbot; Unrichtige Annahme im Prozeßverlauf ; Entscheidung des Gerichts; Verschulden des Gerichts

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
06.10.1981
Aktenzeichen
2 BvR 1290/80
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1981, 11377
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BVerfGE 58, 163 - 168
  • NJW 1982, 983 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Trifft das Gericht eine Entscheidung aufgrund offensichtlich unrichtiger Annahmen über den Prozeßverlauf und beruht die Entscheidung auf diesen Annahmen, dann verletzt sie das aus Art. 3 I GG abzuleitende Willkürverbot, ohne daß es auf subjektive Umstände oder ein Verschulden des Gerichts ankommt.