Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 04.07.1975, Az.: 2 BvR 482/75
Vereinbarkeit mit dem GG; Ausschluß eines Verteidigers; Umfang der Beweisaufnahme; Ausschlußverfahren; Pflichtgemäßes Ermessen des Gerichts
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 04.07.1975
- Aktenzeichen
- 2 BvR 482/75
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1975, 10978
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- BGH (AnwBl 1975, 243)
- OLG Stuttgart (AnwBl 1975, 213)
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- NJW 1975, 2341 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
1. Mit dem Grundgesetz vereinbaren, lassen sich die gesetzlichen Regelungen über den Ausschluß eines Verteidigers in den Fällen des § 138a Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 StPO.
2. Wenn der Gesetzgeber den Umfang der Beweisaufnahme im Ausschlußverfahren (§ 138 Abs. 4 Satz 2 StPO) in das pflichtgemäße Ermessen des Gerichts gestellt hat, ist dies von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden.