Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 24.02.1965, Az.: 2 BvR 682/64
Parkverbotszeichen als Verwaltungsakt; Zuständigkeit der Straßenverkehrsbehörden; Rechtsetzungsbefugnis; Bundesverkehrsminister; Zuständigkeit des Bundesverkehrsministers
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 24.02.1965
- Aktenzeichen
- 2 BvR 682/64
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1965, 10429
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OLG Karlsruhe 11.05.1964 - 1 Ss 358/63
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DVBl 1966, 457 (Kurzinformation)
- DÖV 1966, 473 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1965, 2395 (Volltext mit red. LS)
- NJW 1966, 539 (amtl. Leitsatz mit Anm.)
- NJW 1966, 875-877 (red. Leitsatz mit Anm.)
Redaktioneller Leitsatz
1. Verwaltungsakte in Form der Allgemeinverfügung stellen die Parkverbotszeichen und damit auch die Aufstellung von Parkuhren dar.
2. Die Ermächtigung des Bundesverkehrsministers ist nicht dringend, wenn es um die Festlegung der Zuständigkeit der Straßenverkehrsbehörden für den Erlaß eines Parkverbots geht.Er überträgt seine Rechtsetzungsbefugnis weiter, wobei Art. 80 Abs. 1 Satz 4 GG nicht berührt wird.