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Bundessozialgericht
Beschl. v. 09.03.2026, Az.: B 10 LW 1/26 AR, B 10 LW 2/26 AR, B 10 LW 3/26 AR, B 10 LW 4/26 AR

Verwerfung der Beschwerden des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in den Urteilen der verbundenen Verfahren; Nichteinhaltung der gesetzlichen Vorschriften mangels Vertretung des Klägers mangels Einreichung der Beschwerdeschriften von einem zugelassenen Prozessbevollmächtigten innerhalb der einmonatigen Beschwerdefrist

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
09.03.2026
Aktenzeichen
B 10 LW 1/26 AR, B 10 LW 2/26 AR, B 10 LW 3/26 AR, B 10 LW 4/26 AR
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2026, 14319
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BSG:2026:090326BB10LW126AR0

Verfahrensgang

vorgehend
SG Koblenz - 28.07.2023 - AZ: S 6 LW 4/23
SG Koblenz - 20.11.2023 - AZ: S 6 LW 6/23
SG Koblenz - 15.04.2024 - AZ: S 6 LW 7/23
SG Koblenz - 11.09.2024 - AZ: S 6 LW 5/23
LSG Rheinland-Pfalz - 27.10.2025 - AZ: L 2 LW 4/23
LSG Rheinland-Pfalz - 27.10.2025 - AZ: L 2 LW 8/23
LSG Rheinland-Pfalz - 27.10.2025 - AZ: L 2 LW 3/24
LSG Rheinland-Pfalz - 27.10.2025 - AZ: L 2 LW 4/24

Tenor:

Die Verfahren B 10 LW 1/26 AR, B 10 LW 2/26 AR, B 10 LW 3/26 AR und B 10 LW 4/26 AR werden zur gemeinsamen Entscheidung miteinander verbunden. Führend ist das Verfahren B 10 LW 1/26 AR.

Die Beschwerden des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in den Urteilen des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz vom 27. Oktober 2025 - L 2 LW 4/23, L 2 LW 8/23, L 2 LW 3/24 und L 2 LW 4/24 - werden als unzulässig verworfen.

Kosten der Beschwerdeverfahren sind nicht zu erstatten.

Gründe

1

Die sinngemäßen Beschwerden des Klägers vom 27.1.2026, 28.1.2026, 29.1.2026 und 30.1.2026 gegen die Nichtzulassung der Revision in den vorgenannten Urteilen des Landessozialgerichts (LSG) Rheinland-Pfalz vom 27.10.2025 (L 2 LW 4/23; L 2 LW 8/23; L 2 LW 3/24; L 2 LW 4/24) sind am 3.2.2026 beim BSG eingegangen. Die angefochtenen Urteile sind dem Kläger am 8.1.2026 zugestellt worden.

2

Die vom Kläger selbst eingelegten und nach §§ 113 Abs 1 Alt 1, 153 Abs 1 SGG iVm § 165 Satz 1 SGG zur gemeinsamen Entscheidung verbundenen Beschwerden sind unzulässig. Sie entsprechen nicht den zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Der Kläger muss sich vor dem BSG gemäß § 73 Abs 4 SGG durch einen zugelassenen Prozessbevollmächtigten vertreten lassen. Die Beschwerdeschrift muss von einem zugelassenen Prozessbevollmächtigten innerhalb der einmonatigen Beschwerdefrist, die am 9.2.2026 ablief, eingelegt worden sein (§ 73 Abs 4, § 160a Abs 1 Satz 2 SGG). Auf das Erfordernis, sich vor dem BSG durch einen der in § 73 Abs 4 SGG aufgeführten Prozessbevollmächtigten vertreten zu lassen, ist der Kläger in der Rechtsmittelbelehrung der LSG-Urteile hingewiesen worden.

3

Die somit nicht der gesetzlichen Form und Frist entsprechenden Rechtsmittel sind gemäß § 160a Abs 4 Satz 1 Halbsatz 2 SGG iVm § 169 Satz 2 und 3 SGG ohne Zuziehung ehrenamtlicher Richter durch Beschluss zu verwerfen.

4

Die Kostenentscheidung beruht auf einer entsprechenden Anwendung des § 193 SGG.