Bundessozialgericht
Beschl. v. 15.12.2025, Az.: B 8 SO 39/25 AR
Verwerfung der Nichtzulassungsbeschwerde
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 15.12.2025
- Aktenzeichen
- B 8 SO 39/25 AR
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2025, 31021
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BSG:2025:151225BB8SO3925AR0
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Lübeck - AZ: S 31 SO 64/23
- SG Lübeck - AZ: S 37 SO 10/23
- SG Lübeck - AZ: S 37 SO 61/24
- SG Lübeck - AZ: S 31 SO 55/24
- LSG Schleswig-Holstein - AZ: L 11 SO 33/23
- LSG Schleswig-Holstein - AZ: L 11 SO 56/23
- LSG Schleswig-Holstein - AZ: L 11 SO 39/24
- LSG Schleswig-Holstein - AZ: L 11 SO 37/24
Rechtsgrundlagen
Tenor:
Die Beschwerden des Klägers zu den Verfahren des Schleswig-Holsteinischen Landessozialgerichts - L 11 SO 33/23, L 11 SO 56/23, L 11 SO 39/24, L 11 SO 37/24 - werden als unzulässig verworfen.
Außergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens sind nicht zu erstatten
Gründe
Der Kläger hat "Einstweilige Verfügungen und Beschwerden" zu den genannten Verfahren des Schleswig-Holsteinischen Landessozialgerichts (LSG) bzw zu den Vorverfahren des Sozialgerichts (SG) Lübeck eingelegt. Nach Auskunft des LSG (zuletzt vom 13.11.2025) sind diese Verfahren noch nicht entschieden. Auch nach richterlichem Hinweis hält der Kläger an seinen Beschwerden fest.
Die Beschwerden des Klägers sind ohne Beteiligung der ehrenamtlichen Richter in entsprechender Anwendung des § 169 Satz 3 Sozialgerichtsgesetz (SGG) als unzulässig zu verwerfen. Das Bundessozialgericht (BSG) entscheidet erst über Rechtsmittel gegen verfahrensbeendende Entscheidungen (Urteile, Beschlüsse) eines LSG bzw (bei zugelassenen Sprungrevisionen) eines SG. Für Anträge auf einstweilige Anordnungen nach § 86b Abs 2 SGG ist das BSG unter keinem Gesichtspunkt zuständig.
Die Kostenentscheidung beruht auf entsprechender Anwendung des § 193 SGG.