Bundessozialgericht
Urt. v. 02.02.2006, Az.: B 10 EG 7/05 R
Nachträgliche Gewährung von Erziehungsgeld nach bayerischen Landesrecht (LErzg); Erfordernis der Rüge der Verletzung einer bundesrechtlichen Vorschrift; Voraussetzungen für die Gewährung von Erziehungsgeld; Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot des europäischen Assoziationsrechts durch generellen Ausschluss in Bayern wohnender türkischer Staatsangehöriger vom LErzg; Verbot rückwirkender Gewährung des LErzg; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Anforderungen an den Verschuldensmaßstab; Anforderungen an die Annahme höherer Gewalt; Verpflichtung zur Aufklärung eines Sachverhalts von Amts wegen ; Anwendbarkeit des richterrechtlichen Instituts des sozialrechtlichen Herstellungsanspruchs; Verhältnis von Wiedereinsetzung und sozialrechtlichem Herstellungsanspruch; Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 02.02.2006
- Aktenzeichen
- B 10 EG 7/05 R
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 2006, 12126
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LSG Bayern - 24.03.2005
Rechtsgrundlagen
- § 27 Abs. 1 SGB X
- § 27 Abs. 3 SGB X
- § 41 Abs. 2 SGG
- § 103 SGG
- Art. 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 - 5 BayLErzGG
- Art. 3 Abs. 2 S. 1 BayLErzGG
Fundstelle
- SGb 2006, 228 (Volltext)
Hinweis
Parallelentscheidung zu BSG - 02.02.2006 - AZ: B 10 EG 9/05 R